Welpenerziehung
Ein Welpe ist süß, zweifellos. Wie bei fast allen Lebewesen greift hier das Kindchenschema: runder Kopf, große Kulleraugen und noch etwas wacklig und tolpatschig auf allen vier Pfoten ist man schnell zu nachsichtig und lässt vieles einfach erstmal durchgehen, denn schließlich ist der Hund ja noch ein Baby. Daraus resultieren dann aber schon die ersten Probleme, denn so tapsig und süß der Welpe auch ist, er ist schon ein richtiger Hund und Dinge die Sie bei dem Welpen anfangs durchgehen lassen, müssen Sie Ihrem Hund dann später wieder mühsam abgewöhnen, denn einmal erworbene Rechte möchte ein Hund nicht gerne wieder abgeben. Wenn Ihr Hund also nicht auf dem Sofa oder in Ihrem Bett liegen soll, dann sollte er das von Anfang an nicht dürfen, auch nicht als kuscheliger, kleiner tapsiger Welpe, der dann später als erwachsener Hund, eventuell als Matschkanone aus dem Garten ins Haus galoppiert und sich unbekümmert auf das weiße Leinensofa fallen lässt. Woher soll er wissen, dass er das genau dann gerade nicht darf?
Behandeln Sie Ihren Hund von Anfang an wie einen richtigen Hund. Er wird sonst schnell Ihre
Nachsichtigkeit für sich nutzen. Schließlich wollen nicht Sie irgendwann in seinem gemütlichen
Hundekorb nächtigen, weil Ihr Bett belegt ist, oder?
Wenn Sie Fragen haben zu der Erziehung Ihres Welpen, Sie vor Problemen stehen für die Sie keine Lösung finden, oder einfach nur Tipps zur richtigen Erziehung brauchen, vereinbaren Sie einen Termin zur Welpenerziehungsberatung!